Wallfahrtskapelle

Über die Lindenalle zur Wallfahrtskapelle

Der Weg zur Kreuzkapelle führt vom Parkplatz am Fuße des Berges (an dr Bushaltestelle) durch eine beeindruckende Lindenallee.

Am Rand dieser Allee und um die Kapelle herum stehen die 14 Stationen des Kreuzweges.  Über den Bau der aus Sandstein bestehenden Stationsstelen werden bereits 1761 in Kircherechnugen erwähnt.

Die heute vorhandenen Kreuzwegbilder wurden von der Osnabrücker Künstlerin Ruth Landmann gestaltet und 1962 in die Sandsteinstelen eingesetzt. Unter den Bildern stehen Texte eines Kreuzweges der vom 78. Berliner Katholikentag 1958 stammt.        

Kapellenfront im Sommer

Für den immer größeren Zuspruch der Wallfahrer, vor allem aus den 28 umliegenden Stiftsdörfern, war die Kapelle von 1726 zu klein geworden. Den Bau einer großen Wallfahrtskirche konnte sich die nach dem Kulturkampf verarmte Gemeinde nicht leisten.

Deshalb wurde 1905 die Kapelle um eine 5 m tiefe neuromanische Vorhalle mit Dreiecksgiebel und Drillingsarkade aus Sandstein, einer Kanzel auf der linken Seite und einem 25 m hohen Turm auf der rechten Seite erweitert.

Mit einem Altar in der Vorhalle und der Predigt von der Kanzel konnten jetzt mehr mehrere 1000 Wallfahrer die Gottesdienste mitfeiern.

Der nächste Winter kommt gewiss.

Kapelle im Winter

 

Auch im Winter hat der Kapellenberg seinen Reize.

An Winterwochenende mit Schnee ist der Parkplatz am Fuße des Berges voll. Kinder und auch Erwachsene rodeln mit traditionen Schlitten, aber auch mit neuzeitlichen Rodelgeräten die Allee herunter.

Andere genießen die schöne Winterlandschaft und bei ein bischen Gück können Sie die durch Raureif verzauberte Märchenlandschaft bewundern.

„Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab.“

  Der Kapellenberg mit der Wallfahrtskapelle hebt sich deutlich von der angrenzenden Bördelandschaft ab und bildet gleichzeitig einen markanten Ausläufer des Innerste-Berglandes. Er prägt aufgrund seiner Geländegestalt und mit seiner Lindenallee das Landschaftsbild im weiten Umkreis. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde der Bergrücken schon in der vorchristlichen Zeit als Kultstätte genutzt.

Droben stehet die Kapelle

Bänke zur schönen Aussicht.

 

Blick über eine Magerrasenfläche auf die Rückseite der Kapelle mit dem Turm und meheren Bänken an der Umfassungsmauer.  Ein Esskastanienbaum bietet Schatten. Die vielen Kastanien, die im Herbst vom Baum fallen, haben aber kein Fruchtfleisch, denn es fehlt ein zweiter Baum zur befruchtung.

Im August blüht auf dem Steihang vor den Bänken die Heide.

Blick in die Hildesheimer Börde

 Der Kapellenberg mit der Walllfahrtskapelleist auch bei Wanderen beliebt.

Der volle Parkplatz mit Bushaltestelle am Fuße des Berges zeugt an Sonntagen mit schönem Wetter von der Beliebtheit dieses Naherholungsgebietes. Gerade an warmen Sommerabenden kann man von den Bänken an der Kapelle den Sonnenuntergang still genießen. Dazu paßt ein Vers des Ottberger Liedes:

Vom Berge her grüßt die Kapelle,
von frommen Männern einst gebaut,
da hab' ich oft in stillen Stunden
hinein ins weite Land geschaut.